Tango-Abend in Kooperation mit Brasserie

Susanne Amberg von Bücher Bauer in Schongau hat in Kooperation mit einer Brasserie vor Ort einen literarischen Tango-Abend organisiert. Hier geht es zum Bericht über die Aktion. Wir haben mit Frau Amberg über die organisatorische Seite der Aktion gesprochen - hier ist ihr Praxisbericht.

- Wann haben Sie mit der Vorbereitung begonnen? Aus wie vielen Einzelaktionen bestand die Veranstaltung? Welche waren das?

Unsere Vorbereitungen haben eher spontan ca. im Januar oder Februar begonnen, die Idee des Tangoabends kam erst mit Absprache des Kneipenwirts zustande, der Kontakt zu einem Tangotänzer hatte. Ca. 4-5 Wochen vor der Veranstaltung haben wir dann begonnen, die Plakate und Handzettel zu gestalten und zu verteilen. Unser Kooperationspartner war eigentlich nur der Inhaber der Kneipe. Wir haben wie jedes Jahr an der Welttag-Aktion des Börsenvereins teilgenommen und das Buchpaket und die Bücher „Ich schenk Dir eine Geschichte“ bestellt, den Tangoabend haben wir dann auf den Samstag nach dem Welttag gelegt.

- Wie haben Sie auf die Aktion aufmerksam gemacht?

Die Aktion wurde in der örtlichen Zeitung, durch unsere Plakate und Handzettel, Notizen im Veranstaltungskalender der Stadt Schongau und auf der Internetseite zum Welttag des Buches publik gemacht.

- Wie viel hat die gesamte Aktion gekostet?

Ca. 250 Euro.

- Wie lange dauerte die Aktion selbst?

Zwei bis zweieinhalb Stunden.

- Wie viel Personal war eingebunden?

Wir sind ja nur zu zweit im Laden, waren also beide daran beteiligt und eine Freundin von mir hat gelesen, da wir schon öfter zusammen in verschiedenen Kneipen in Schongau gelesen haben und das schon so eine Art Hobby von uns ist.

- Wie schätzen Sie den Nutzen der Aktion ein?

Wie viel Nutzen wir daraus gezogen haben ist schwer zu sagen, aber einige Kunden haben uns auf den schönen Abend und das perfekte Ambiente angesprochen. Ein paar haben auch die gelesenen Bücher gekauft.

- Wie zufrieden waren Sie mit der Aktion? Hat es sich gelohnt?

Alle die am Veranstaltungstag da waren, waren begeistert. Unsere örtliche Zeitung hat einen tollen Nachbericht mit Fotos in der Zeitung veröffentlicht und wir selbst hatten unheimlich viel Spaß und das hat man uns dann auch angesehen. In erster Linie ist diese Veranstaltung, denke ich, eine gelungene Art der persönlichen Werbung für unsere Buchhandlung gewesen, denn man muss ja schließlich immer im Gespräch bleiben und das natürlich nur im positiven Sinne. Ach ja: erst vor kurzem hat mich wieder jemand darauf angesprochen, wann wieder eine Lesung stattfindet und auch der Wirt der Kneipe (der davon natürlich auch profitiert) will wieder eine Lesung mit uns veranstalten; die Planungen laufen.